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Historie

Irmenacher Markt

Ein Rückblick…

Kirmes und Krammarkt mit einer jahrzehntelangen Tradition!

1783
Eine erste urkundliche Erwähnung, dass Irmenach eine der ältesten Handelsplätze der Region ist, kann bis ins Jahr 1783 zurückverfolgt werden.Lt. den Hunsrücker Heimatblättern vom Sept. 1969 soll der Irmenacher Markt 1783, einen Tag nach dem Reilkirchener Markt und am Tag nach dem Lieser Laurentiusmarkt, stattgefunden haben.

1801
Die erste Erwähnung des Irmenacher Marktes wird in einem alten Gemeindebuch unter dem 20.02.1801 von Herrn Schmidt gefunden.

1811
Das Irmenacher Marktkrämer Standbuch aus dem Jahr 1811 zeigt, dass über 100 Händler am Markt teilnahmen.

1835
Aus dem »Gemeinnützigen Wochenblatt« vom 24. April 1835 von Bürgermeister Jaeger, Büchenbeuren, stammt folgender Artikel:

»Der Irmenacher Frühjahrsmarkt hat in den letzten Jahren wieder einen erfreulichen Schwung genommen und sich besonders durch die große Menge des aufgetriebenen Viehes ausge-zeichnet. Bei der guten Lage des Orts an der Straße von Mainz nach Aachen, nicht weit von Mainz nach Trier, in der Nachbarschaft der Mosel, in einer Gegend, wo Viehmärkte ziemlich fehlen, ist dieses auch nicht anders zu erwarten. Indem ich daher dem Publikum den Markt vom 6ten Mai d. J. empfehle, bemerke ich noch, daß kein Standgeld oder eine sonstige Ab-gabe erhoben, auch jedem Viehauftreiber noch eine andere Begünstigung zugestanden wird.«

Um 1880
August Schmidt sen., Beuren, schreibt in einem Bericht aus den 1930er Jahren, dass die Buden eine neben der anderen von der Schule bis zum Neuweg standen. In der Burgstraße war das Vieh. Der Marktplatz war voll und die Straße hinauf bis »Grobjes« auch noch in den Höfen. Es gab Stände mit fertigen Kleidern, Stoffen, Hüten, Mützen, Sensen, Wetzsteine und Kirschen-Zuckerzeug aller Art. Dazu Schießbude, Drillesmann, Kölner-Henneschen, Reiterei. Auf »Fuchse Saal« wurde zum Tanz aufgespielt.

1892
Die Ortschronik verzeichnet, dass zum ersten Mal ein Karussell aufgestellt wird und große Bewunderung findet.

1911
wegen einer Maul- und Klauenseuche wird der Markt ausgesetzt.

1913
Letzte Kirmes und Markt vor dem 1. Weltkrieg

1950
Nachdem die Genehmigung des Regierungspräsidenten zur Abhaltung eines Kram- und Viehmarktes – jeweils am 1. Juni-Montag – einging, findet dieser Markt am 4. und 5. Juni in diesem Jahr erstmalig seit 1913 wieder statt.

Der 1. Markttag beginnt sonntags mit Platzkonzert, Musik- und Liedvorträgen.Nachmittags zeigen die Handballer auf dem Sportplatz ihr Können. Es findet erstmalig ein großer Festumzug statt. Er führt durch die Straßen von Irmenach und Beuren, mit Musikkapelle, etwa 15 prächtig geschmückten Wagen, Fußgruppen einschließlich Trachten- und Radfahrergruppe. Das Motto des ersten Umzuges lautet: »Das bäuerliche Jahr«. In den folgenden Jahren steht der Umzug immer unter einem anderen Motto.

Der 2. Markttag beginnt mit einem Viehmarkt, bei dem Irmenach und Beuren ihre Vormachtstellung in der Viehzucht zur Schau stellen.

1951
Samstag, 2. Juni 1951, findet erstmalig ein Fackelzug statt. Die Kinder ziehen mit ihren bunten Lampions durch das Dorf, dessen Häuser und Fenster festlich beleuchtet sind. Anschließend wird der »Fackeltanz« von der Schuljugend gezeigt. Die Musik umrahmt die ganze Veranstaltung. Sonntags morgens singt der Gesangverein und nach dem gemeinsamen Kirchgang der Vereine und sonstiger Körperschaften findet ein Platzkonzert statt. Im Mittelpunkt des Haupt-festtages steht am Nachmittag der Festzug. Montags bringt der Kram- und Viehmarkt das Fest zum Ausklang.

1953
Zu dem Fackelzug samstags kommt ein Feuerwerk dazu.

1954
Lebhafter Verkauf von Textil- und Eisenwaren. Der Auftrieb und Handel von Vieh ist sehr schleppend.

1955
Die Trachtengruppe besteht 30 Jahre. Sie wird in Zukunft viele Jahre den Festumzug anführen.

1975
Beuren wird in die Gemeine Irmenach eingegliedert.

1977
Samstag Eröffnung des Weinbrunnens, danach Fackelzug von Beuren nach Irmenach unter Begleitung des Musikvereins. Abends Tanz im Gemeindesaal.Sonntags sammeln sich um 8.45 Uhr die örtlichen Vereine auf dem Festplatz. Trachtengruppe, Musikverein, Männergesangverein und Kirchenchor gehen zur Kirche und nehmen am Gottesdienst teil. Danach sorgen die örtlichen Vereine für Unterhaltung auf dem Festplatz, bei der die Volkstanzgruppe Tänze aufführt und Musikverein, Kirchenchor und Männergesangverein ihre volkstümlichen Weisen darbieten. Nachmittags findet der traditionelle Festzug statt. Danach können die Zuschauer durch die Marktstraße gehen. Abends findet wieder Tanzmusik im Gemeindesaal statt.

1978
Lt. Zeitungsbericht kommen einige Tausend Besucher zum Festumzug. Er ist seit langer Zeit Mittelpunkt des Irmenacher Marktes und ist auf den Auflauf des bäuerlichen Jahres oder auf die vier Jahreszeiten ausgerichtet. Es wird und wurde dabei die vielseitige Arbeit der Dorfgemeinschaften dargestellt. Mit dem Fortschritt passt sich der Festzug der heutigen Zeit an. Geblieben sind die schönen alten Bräuche. Sie spiegeln das echte Hunsrück-Brauchtum wider.

1979
Erstmalig Errichtung eines großen Festzeltes auf dem Marktplatz

1980
Veranstalter des Marktes sind turnusgemäß Freiwillige Feuerwehr, Gesangverein, Musikverein, Trachtengruppe und Sportverein. Sonntags wird nach dem Gottesdienst der Marktplatz eingeweiht.

1981
Rainer Meurer organisiert und leitet wieder wie seit vielen Jahren den Festumzug. Viele Bürger, Mitglieder des Männergesangvereins, Kirchenchores, Gymnastikgruppe, Trachtengruppe basteln Blumen, nähen Kostüme und helfen beim Aufbau der Wagen mit.

1989
Das Interesse der Aussteller ist so groß, dass viele Absagen erteilt werden müssen.

1991
Der Musikverein Irmenach-Beuren feiert sein 70jähriges Gründungsjubiläum.

2003
Der Männergesangverein feiert sein 140jähriges und der Sportverein sein 90jähriges Gründungsjubiläum.

2006
53 Stände stehen rechts und links der Burgstraße und bieten ihre Artikel an.

2007
Erstmals organisieren in einer Festgemeinschaft Feuerwehr, Kirchenchor, Männergesang-verein, Musikverein und der Turn- und Sportverein den traditionellen Irmenacher Markt.

2009
Der Festumzug besteht in diesem Jahr aus 12 Motivwagen, acht Fußgruppen und selbst-verständlich einigen Musikververeinen Rund 50 Marktständler bieten ihre Artikel an, manche kommen schon 45 Jahre.

2010
Der neu gegründete Kinderchor wird in die Festgemeinschaft aufgenommen.

2011
Der Musikverein Irmenach-Beuren 1921 e. V. feiert sein 90-jähriges Jubiläum und unter diesem Motto steht auch der diesjährige Festumzug.

Im November 2011 schließen sich der Kinderchor Irmenach-Beuren e. V., der Kirchenchor Irmenach-Beuren und der Musikverein Irmenach-Beuren 1921 e. V. zur Vereinsgemeinschaft: Festgemeinschaft »Musik« zusammen, um im Zweijahresrhythmus ab dem Jahr 2012 den Irmenacher Markt auszurichten. Die beiden anderen ortsansässigen Vereine – der Verein der Freiwilligen Feuerwehr e. V. und der Turn- und Sportverein 1913 e. V. – werden sich ebenfalls zu einer eigenen Festgemeinschaft im Jahr 2012 zusammenschließen um den Irmenacher Markt im Wechsel mit der Festgemeinschaft »Musik« ein über das andere Jahr unter dem Gesichtspunkt des Sports und sozialen Engagements durchzuführen.
2012
Es wird ein »Kreativmarkt« eingerichtet. Auch einige Irmenacher Bürger zeigen altes Handwerk. Einige Impressionen sind hier zu sehen.
Wie bereits seit einigen Jahren organisiert und leitet Udo Neu den Festumzug und wird dabei von Renate Kirst unterstützt. Motto des Festumzuges »Von der Wiege bis zur Bahre«. Wieder bieten fast 50 Marktständler ihre Waren an. Der Verein der Freiwilligen Feuerwehr e. V. und der Turn- und Sportverein 1913 e. V. schließen sich zu der Festgemeinschaft »Aktiv« zusammen, um den Irmenacher Markt 2013 auszurichten.

2013
Der Markt steht ganz im Zeichen des 100jährigen Bestehens des Turn- und Sportverein 1913 e. V.. Die Festgemeinschaft »Aktiv« ist Veranstalter des Markts.
Anläßlich des Jubiläums findet abends ein Festakt statt. Neben hervorragenden sportlichen Darbietungen wie z. B. den Bacharacher Oldtimern und Auftritten verschiedener Showtanzgruppen mit ihren wundervollen Kostümen werden einige Gäste zu Grußworten eingeladen. Die wechselvolle Vereinsgeschichte, von »Oma Berta« (Renate Kirst) und »Opa Otto« (Andrea Fink) sehr anschaulich präsentiert (das Drehbuch stammt von Udo Neu), sorgt für große Bewunderung.Am Samstagabend um 20.30 Uhr wird der Irmenacher Markt erstmalig dieses Jahr wieder nach alter Tradition mit einem Fackelzug eingeleitet. Er führt von Beuren nach Irmenach zum Festzelt und wird vom Musikverein begleitet.

2014
Wie letztes Jahr wird der Markt nach alter Tradition mit einem Fackelzug eingeleitet. Dieses Jahr wird für abends keine Band engagiert, sondern der DJ Paul & Partner. Das Zelt wird angesichts des Mottos „Mexican night“ in den Farben rot, weiß, grün geschmückt. Da letztes Jahr wegen schlechten Wetters sehr wenige Besucher den Festumzug besuchten werden die Wagen in z. T. abgeänderter Version vom vorigen Jahr noch einmal vorgeführt. Deshalb Motto des Festumzuges: „Alles schon mol do gewääß“.

2015
Eingeleitet wird der Irmenacher Markt Samstag abends wieder mit einem Fackelzug.
Der Krammarkt ist dieses Jahr nicht ein gewöhnlicher Krammarkt, sondern ein Kreativmarkt mit Geschenkideen, haushaltsnahem Handwerk und kulinarischen Köstlichkeiten. Unter anderem werden an einem Stand Stoffe und Nähartikel, Spezialitäten aus Tirol, Honig, Käse und vieles mehr angeboten. Die Marktstraße wird erheblich aufgewertet, um hochwertige Produkte anbieten zu können.
Der Festumzug unter dem „Motto »Is(s) was!?!«“ findet bei strahlendem Wetter zum 65. Mal statt. Die selbst modellierten Kostüme der 12 Fußgruppen und die passenden Sprüche an den 12 hergerichteten Festwagen finden allgemein Gefallen.

2016
Dieses Jahr findet die Eröffnung des Irmenacher Marktes erstmalig samstags nachmittags um 15.00 Uhr statt. Im Festzelt spielt die Big Band des Gymnasiums, anschließend das Jugendorchester Irmenach-Beuren.
Gleichzeitig öffnet der neu gestaltete und weiter umstrukturierte Markt seine Stände und bietet hochwertige Artikel aus Holz, Kork, Flechtmaterial an; ebenso können kulinarische Köstlichkeiten aus der Region gekostet und erworben werden. Geplant ist die Öffnung bis in die späten Abendstunden. In der Kreativscheune können selbst hergestellte Nährarbeiten, Naturseife, Pralinen, Schieferschilder, Babywäsche und viele schöne Artikel gekauft werden. Erstmalig findet der Markt zwar auch noch sonntags, jedoch nicht mehr montags statt.

Neu ist auch dieses Jahr eine Ausstellung samstags und sonntags im Gemeindesaal: Unter dem Motto “Kindheitserinnerungen” werden viele schöne Kinderspielsachen präsentiert.

Die Sensation ist der Festzug unter dem Motto “Kindergeschichten” mit 12 selbstgebauten Wagen und 12 Fußgruppen, die bei schönem Wetter die Besucher begeistern. Vier Musikkappellen sind mit dabei.
Das Programm hält für jede Altersgruppe etwas bereit. Nur ein Autoscooter konnte dieses Jahr nicht engagiert werden.